SoVD Bremen
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Grußwort des Landesvorsitzenden

Gerd Meyer-Rockstedt,
1. Landesvorsitzender des Sozialverbandes Deutschland e. V., Landesverband Bremen
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,
im Mai haben mich die Delegierten auf dem außerordentlichen Landesverbandstag zu ihrem 1. Landesvorsitzenden gewählt. Ich freue mich darauf, die Interessen von 11.500 Mitgliedern in 3 Kreis- und 22 Ortsverbänden wahrzunehmen. Meine wichtigste Aufgabe sehe ich darin, gemeinsam mit allen Mitgliedern des Landesvorstandes eine ausschließlich an sachlichen Gesichtspunkten orientierte Arbeit zu leisten. Die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zwingen uns dazu, unsere Bemühungen auf unser gemeinsames Ziel zu fokussieren, Hilfen und Lösungen in sozialpolitischen Fragestellungen zu finden. Es ist höchste Zeit, entsprechende Signale für eine soziale Gerechtigkeit gerade in diesem Wahljahr zu setzen. Das Engagement auf Orts- und Kreisverbandsebene ist zweifellos vorhanden. Dieses gilt es zu stärken und zu bündeln. Hierzu möchte ich im Interesse aller Mitglieder beitragen.
Ein Großteil der 662.000 Einwohner im Lande Bremen ist ständig mit den massiven Leistungskürzungen der letzten Jahre im sozialen Bereich konfrontiert. 140.000 Einwohner unseres Bundeslandes sind über 65 und somit Betroffene der Rentenpolitik. Selbstverständlich unterstützt unser Landesverband ausdrücklich die Initiative des SoVD-Präsidenten Adolf Bauer, die Rentenkürzungen 2010 zu verhindern. Die gesetzliche Änderung im Pflegebereich – Pflegebedürftigkeitsbegriff anstelle von Pflegestufen – werden wir kritisch begleiten und unsere Vorschläge hierzu machen. Ein Dialog mit den zuständigen politischen Gremien findet statt. Die Themen Inklusion im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und ihre Auswirkungen auf die Novelle des Bremischen Schulrechts sowie beispiels-weise die Lohndiskriminierung von Frauen fordern das Engagement aller Mitglieder. Es kommt wie gesagt darauf an, im Interesse unserer Mitglieder unser gemeinsames Engagement zu bündeln und uns nicht mit uns selbst zu beschäftigen.
Auf diesem Wege möchte ich es nicht versäumen, Ilse Junge für die von ihr geleistete Arbeit und ihren Einsatz auf allen Ebenen unseres Landes- und Bundesverbandes zu danken.
Meyer-Rockstedt
